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Einsätze

Waldbrand in Tragwein forderte Einsatzkräfte

Bezirk Freistadt zur Übersicht

Aus bislang unbekannter Ursache geriet eine Wiesen- und Waldfläche im Ausmaß von rund zwei Hektar am gestrigen Samstag Nachmittag in Tragwein in Brand. Aufgrund der trockenen Vegetation und der schwierigen Geländeverhältnisse breitete sich das Feuer rasch aus, wodurch ein umfassender Löscheinsatz erforderlich wurde.

Zur Unterstützung der Einsatzkräfte am Boden wurden zwei Hubschraubereinheiten des Typs Libelle angefordert. Diese führten mittels Löschwasserbehältern zahlreiche Wasserabwürfe durch und unterstützten so gezielt die Brandbekämpfung in den schwer zugänglichen Bereichen des Einsatzgebietes.

Am Boden standen insgesamt 19 Feuerwehren mit 40 Fahrzeugen, sechs Sondereinheiten sowie 267 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Davon waren 58 Atemschutzgeräteträger unter schwerem Atemschutz mit der direkten Brandbekämpfung und dem Ablöschen von Glutnestern beschäftigt. Die Einsatzkräfte arbeiteten in mehreren Einsatzabschnitten, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern und die Flammen rasch unter Kontrolle zu bringen.

Eine besondere Herausforderung stellte die Löschwasserversorgung dar. Diese wurde durch den Einsatz mehrerer Vakuumfässer der umliegenden Landwirte sichergestellt. Im Pendelverkehr transportierten diese Wasser von den eingerichteten Entnahmestellen direkt in das Einsatzgebiet und unterstützten damit die kontinuierliche Versorgung der Tanklöschfahrzeuge.

Durch das koordinierte Zusammenwirken der Feuerwehren, der Sondereinheiten, der Hubschrauberbesatzungen sowie der unterstützenden Landwirte konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten durch, um verbliebene Glutnester aufzuspüren und ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern.

 

Fotos: OBI d.F. Jonas Thürriedl

Bericht: OBI d.F. Jonas Thürriedl