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Zu einem „Brand landwirtschaftliches Objekt“ mit der Zusatzinfo „Maschinenhalle“ wurde die FF Lasberg am Dienstagmittag (13.01.2026) zur Mittagszeit (12:40 Uhr) nach Grensberg alarmiert.
Aufgrund der hinterlegten Zusatzalarmierung in dieser Einsatzzone wurde auch die FF March gleich mitverständigt.
Weiters wurde seitens der Landeswarnzentrale kurz darauf die FF St. Oswald mit ihrem TLF nachalarmiert, um gleich in der Erstphase ein weiteres, wasserführendes Fahrzeug vorort zu haben. Während der Anfahrt wurde – bei klar werden des Ausmaßes – seitens des Einsatzleiters HBI Waldmann Martin die Alarmstufe 2 ausgelöst.
Bei Eintreffen stand die Maschinenhalle bereits in Vollbrand. Da keine Personen und Tiere gefährdet waren, lag in der Erstphase der Fokus auf dem Schützen der angrenzenden Gebäude, auf welche der Brand bereits überzugreifen drohte. Dies konnte durch den raschen und zielgerichteten Einsatz der Florianis im letzten Moment verhindert werden.
Nach dem Aufbau zweier Löschleitungen von einem Teich mit einer Gesamtlänge von über 1300 Meter und Sicherstellung der Wasserversorgung durch die Unterstützung von den Lasberger Landwirten samt Vakuumfässern, konnte ein umfassender Außenangriff von allen Seiten gestartet werden.
Beim Großbrand kamen auch die Sonderfahrzeuge der FF Freistadt (Teleskopmastbühne), der FF Hagenberg (Atemschutzfahrzeug) und der FF Tragwein (Wechselladefahrzeug mit Abrollbehälter „Mulde“) zum Einsatz und trugen maßgeblich zum Einsatzerfolg bei! Auch unsere neue Einsatzdrohne meisterte seine Feuertaufe mit Bravour und überzeugte durch die Wärmebildkamera speziell bei der Suche nach Glutnestern.
Nach der eigentlichen Brandbekämpfung folgten noch umfangreiche Nachlösch- und Ausräumarbeiten um auch noch die letzten Glutnester ausfindig machen zu können. Unterstützt wurden die Florians dabei vom betroffenem Landwirten samt seinem Bagger.
Während der Löscharbeiten waren neben der Polizei und dem Roten Kreuz auch der Lasberger Bürgermeister und der diensthabende Landeshydrologe vorort, um den Einsatz bestmöglich – auch von behördlicher Seite – abarbeiten zu können. Die genaue Brandursache sowie die Schadenshöhe sind derzeit noch unbekannt.
Im Zuge der Brandbekämpfung wurde leider auch ein Feuerwehrkamerad verletzt, er wurde umgehend vom Roten Kreuz versorgt und zur Kontrolle ins Klinikum Freistadt gebracht. Nach kurzer Zeit konnte er zu seiner Familie heimkehren. Auch der Besitzer wurde im Zuge des Brandes verletzt und vom Rettungsdienst versorgt.
Die FF Lasberg stand mit allen Fahrzeugen (KDOF, RLF-T, LFB, TLF, KRF-L) und 47 Mann/Frau stundenlang im Dauereinsatz!
Insgesamt bekämpften 11 Feuerwehren (FF Lasberg, FF March, FF St. Oswald, FF Freistadt, FF Kefermarkt, FF Marreith, FF Erdmannsdorf, FF Gutau, FF Harrachstal, FF Hagenberg, FF Tragwein) mit 21 Fahrzeugen und 115 Mann/Frau die Flammen!
Die Feuerwehr Lasberg möchte sich auf diesem Weg herzlich bei allen eingesetzten Einsatzkräften und Landwirten für die überragende Unterstützung und hervorragende Zusammenarbeit bedanken – nur gemeinsam können wir solche Szenarien meistern!
Bericht und Fotos: FF Lasberg