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Übung und Ausbildung

Große Tunnelübung mit vier Feuerwehren und Rotem Kreuz

Bezirk Freistadt zur Übersicht

Eine groß angelegte Tunnelübung mit insgesamt vier Feuerwehren und dem Roten Kreuz fand kürzlich unter realitätsnahen Bedingungen statt. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte bei einem schweren Verkehrsunfall in einem Tunnel zu trainieren und die besonderen Herausforderungen eines solchen Einsatzszenarios zu bewältigen.

Angenommen wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und eingeklemmten Personen.

Für die Übung wurden insgesamt zwei Fahrzeugkollisionen dargestellt. Zusätzlich wurde ein LKW angenommen, der die beiden Unfallstellen voneinander abtrennte. Dadurch musste jede Unfallstelle von zwei Seiten aus bearbeitet werden, was die Einsatzkräfte vor zusätzliche Herausforderungen stellte.

Die FF Lasberg und die FF Kefermarkt fuhren in Fahrtrichtung Prag in den Tunnel ein und übernahmen die erste Unfallstelle. Gleichzeitig wurde die zweite Unfallstelle an die FF Grünbach und die FF Freistadt weitergegeben.

Diese mussten in Fahrtrichtung Linz anfahren und den weiteren Weg zur Unfallstelle aufgrund der angenommenen Situation als „Geisterfahrer“ zu Fuß zurücklegen.

Die verletzten Personen wurden möglichst realitätsnah dargestellt und mussten von den Einsatzkräften aus den Unfallfahrzeugen gerettet werden. Dabei kam unter anderem das hydraulische Rettungsgerät zum Einsatz.

Die gesamte Übung wurde äußerst realistisch und aufwendig vorbereitet. Die besondere Situation im Tunnel, die eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten sowie die notwendige Koordination zwischen den einzelnen Einsatzabschnitten sorgten für ein intensives und anspruchsvolles Übungsszenario.

Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

Ein besonderer Dank gilt Übungsleiter HBI d.F. Paul Wirtl und seinem Ausbildungsteam für die hervorragende Vorbereitung und Ausarbeitung dieser anspruchsvollen Übung.

Ebenso bedanken wir uns bei der ASFINAG, die diese wichtige Übung ermöglicht und damit einen wesentlichen Beitrag zur Vorbereitung auf mögliche Einsätze im Tunnel geleistet hat.

 

Fotos: OBI d.F. Jonas Thürriedl

Bericht: OBI d.F. Jonas Thürriedl