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Innerhalb weniger Tage war die Freiwillige Feuerwehr Rainbach i.M. bei einer außergewöhnlichen Serie an Einsätzen gefordert. Die Bandbreite reichte von technischen Hilfeleistungen über Brandeinsätze bis hin zu einer anspruchsvollen Tierrettung.
Den Auftakt machte am 25. Juni um 12:45 Uhr eine rund zwei Kilometer lange Ölspur auf der B310 zwischen Apfoltern und dem Ortsbeginn Rainbach. Die Einsatzkräfte sicherten die Gefahrenstelle und beseitigten die ausgelaufenen Betriebsmittel, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen.
Nur wenige Stunden später wurde die Feuerwehr zu einem Brandverdacht in einem verrauchten Heizhaus alarmiert. Nach der Erkundung konnte rasch Entwarnung gegeben und der Einsatz beendet werden.
Bereits 48 Stunden später folgte die nächste Alarmierung: Auf einem Güterweg Richtung Kerschbaum war ein Pkw beim Wendeversuch von der Fahrbahn abgekommen. Mithilfe der Seilwinde konnte das Fahrzeug rasch und schonend geborgen werden.
Im Anschluss rückte die FF Rainbach gemeinsam mit der FF Zulissen und der FF Summerau zu einer Personenrettung aus. Noch während der Anfahrt stellte sich heraus, dass die Kameradinnen und Kameraden der FF Zulissen den Einsatz bereits erfolgreich abwickeln konnten.
Am Abend stellte die Feuerwehr zudem die Brandwache beim traditionellen Sonnenwendfeuer sicher. Aufgrund der anhaltenden Hitze und der trockenen Witterung galt besondere Aufmerksamkeit der Vermeidung eines Flurbrandes. Dank des Hydroschildes konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Nur wenige Tage später wartete bereits der nächste außergewöhnliche Einsatz: Eine Kuh war in eine Güllegrube gestürzt. Aufgrund der großen Tiefe der Grube mussten zwei Atemschutzträger unter schwierigsten Bedingungen in die Gülle vordringen, um das Tier zu sichern. Gemeinsam mit den anwesenden Helfern konnte die Kuh schließlich erfolgreich gerettet werden.
Bericht und Bilder: FF Rainbach
Bild Ölspur: Symbolbild