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Übung und Ausbildung

Alarmstufe 3 Übung in Königswiesen

Bezirk Freistadt zur Übersicht

Am 30. Mai 2026 fand in Königswiesen eine groß angelegte Alarmstufe-3-Übung statt.

Angenommen wurde ein Brand des Kirchturms und des Kirchendaches nach einem Blitzschlag infolge eines schweren Gewitters. Durch herabstürzende, brennende Teile der Turmkonstruktion wurde zusätzlich die Dachkonstruktion des Gebäudes Markt 2 in Brand gesetzt. Im Übungsszenario galten zudem 20 Personen als vermisst.

Insgesamt 20 Einsatzfahrzeuge mit 141 Kameradinnen und Kameraden rückten zur Menschenrettung und Brandbekämpfung aus. Das Hauptaugenmerk lag auf der Rettung der vermissten Personen, dem Schutz der umliegenden Gebäude vor einer Brandausbreitung sowie dem Aufbau einer gesicherten Löschwasserversorgung über mehrere Zubringerleitungen (2 von der großen Naarn und 1 vom Klammleitenbach).

HBI Karl Hüttmannsberger und OBI Julian Kloibhofer erarbeiteten mit ihrer Mannschaft eine herausfordernde Übung im Ortszentrum.  Bezirksfeuerwehkommandant LFR Thomas Wurmtödter, Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Markus Diesenreither und auch Bürgermeister Dipl. Ing. Roland Gaffl verfolgten den Ablauf der anspruchsvollen Übung.

An der Übung beteiligt waren neben der FF Königswiesen und deren Feuerwehren der Alarmstufe 3 auch das Einsatzführungsunterstützungsteam (EFU) Tragwein sowie das Atemschutzfahrzeug (ASF) Hagenberg sowie die Feuerwehren Arbesbach (NÖ), St. Georgen am Walde und Pabneukirchen (Bezirk PE) - somit war die Übung Bezirks- und Landesübergreifend. Das Rote Kreuz und die Polizeiinspektion waren ebenfalls vor Ort.

Die Unterstützung durch die Drohne der EFU Tragwein ermöglichte eine ausgezeichnete Lageübersicht von oben und stellte wertvolle Informationen für die Einsatzleitung bereit.

Im Rahmen der Nachbesprechung wurden zahlreiche positive Erkenntnisse festgehalten. Die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen funktionierte hervorragend, die Kommunikation verlief effizient und die Menschenrettung konnte erfolgreich abgearbeitet werden. Gleichzeitig wurden wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall gewonnen, insbesondere hinsichtlich der Anfahrtszeiten von Sonderfahrzeugen, des frühzeitigen Nachalarmierens von Unterstützungseinheiten sowie des Aufbaus mehrerer Zubringerleitungen. 

Die Übungsbeobachter -  Abschnitts-Fachbeauftragter für Ausbildung OBI d.F. Stefan Hackl und HBI d.F. Patrick Piber, Bezirks-Fachbeauftragter für Ausbildung - hatten die professionelle Durchführung im Blick und betonten auch die Wichtigkeit der Absicherung des Übungsbereiches. 

Die große Zahl an Zuschauerinnen und Zuschauern zeigte das Interesse der Bevölkerung an der Arbeit der Einsatzorganisationen.

Ein besonderer Dank gilt dem Kommando der FF Königswiesen für die Ausarbeitung der Übung, allen teilnehmenden Feuerwehren, den Statistinnen und Statisten, den Übungsbeobachtern und allen, die zum Gelingen dieser anspruchsvollen Alarmstufe 3 Übung im Abschnitt Unterweißenbach beigetragen haben.

Gemeinsam üben – gemeinsam für den Ernstfall vorbereitet sein. 

Bericht und Bilder von OBI d.F. Edith Hinterkörner/AFKDO Unterweißenbach

Drohnenbilder von HBI d.F. Willibald Schmalzer/EFU Tragwein