Oö. Landes-Feuerwehrverband
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Im Brandfall muss es schnell gehen - Alarmübung in Freistadt

Wenn in einem Krankenhaus ein Feuer ausbricht, müssen Patienten evakuiert, Brände gelöscht und einiges Koordiniert werden. All das hat die Feuerwehr Freistadt und das Personal des LKH Freistadt am 23.10.2021 geübt.

Am Samstagabend ging bei der Feuerwehr Freistadt ein Notruf ein: In einer Station im dritten Obergeschoss des LKH brenne es und Personen sind eingeschlossen. Wenige Minuten später, hielt der Löschzug mit fünf Fahrzeugen und 25 Mann Besatzung vor dem Krankenhaus. Die Einsatzkräfte erfuhren nur, dass einige Personen sich auf den Balkon im dritten Stock retten konnten (welche sich auch bemerkbar machten) und mehrere Patienten noch evakuiert werden mussten. Das Krankheitsbild der Patienten war unbekannt und parallel lief der Krankenhausbetrieb weiter. Dies ist im Ernstfall eine besondere Herausforderung. Relativ bald war klar, wie komplex so eine Lage ist. Wie werden die Patienten Evakuiert? Was tun, wenn sich der Rauch ausbreitet? Und viele weitere Fragen, die sich hier stellen würden. Tatsächlich hat es im LKH am späten Samstagabend nirgendwo gebrannt. Es gab keine Patienten in einer Gefahrensituation. Die Feuerwehr war zu einer Übung mit dem Klinikpersonal ausgerückt. Aufgrund der hervorragenden Vorbereitungen des Klinikpersonal und der Professionalität der Freistädter Feuerwehr, konnte dieses Szenario relativ rasch abgearbeitet werden. Vorab gab es noch eine Begehung mit dem Brandschutzbeauftragten und den Haustechnikern. Im Anschluss fand die Nachbesprechung mit allen beteiligten (diensthabender Oberarzt, welcher zum leitenden Notarzt wird, der Krankenhausdirektion, der Feuerwehr und dem Brandschutzbeauftragten) statt.

Bericht und Bilder von OAW Alexander Grünhagen / AFKDO Freistadt Süd